Allgemeine Geschäftsbedingungen

Manavi GmbH, Stand 2019

II. ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

1. Geltungsbereich

 

Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsgeschäfte der Manavi GmbH – nachstehend Auftragnehmerin genannt, mit anderen Unternehmern – nachstehend Auftraggeber genannt.

 

2. Vertragsgegenstand

a. Der Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich Personal- und Unternehmensentwicklung - Umsetzung - wie im Angebot auf Seite 1 beschrieben. Eine rechtliche oder steuerrechtliche Beratung ist nicht Vertragsbestandteil.

b. Ein Arbeitsvertrag ist von den Parteien nicht gewollt und wird nicht begründet.

c. Die Auftragnehmerin darf auch für andere Auftraggeber tätig werden.

 

3. Zustandekommen und Beendigung des Vertrages

a. Der Vertrag kommt mit der Annahme des Angebots der Auftragnehmerin durch den Auftraggeber zustande.

b. Ein Vertrag mit unbestimmter Laufzeit kann von jeder Partei durch ordentliche Kündigung beendet werden. Hierfür wird eine Frist von einem Monat zum Monatsende vereinbart.

c. Ein Vertrag mit bestimmter Laufzeit endet automatisch mit Ablauf des vereinbarten Zeitabschnitts, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Eine Verlängerung der Vertragsdauer bedarf der schriftlichen Zustimmung beider Parteien.

d. Das Recht zur fristlosen Kündigung aus besonderem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.

e. Eine Kündigung bedarf der Schriftform.

 

4. Leistungserbringung

a. Die Auftragnehmerin bestimmt ihren Arbeitsort selbst. Jedoch kann die Auftragnehmerin dem Auftraggeber nach vorheriger Abstimmung an einem von beiden Parteien gewählten Ort zur Verfügung stehen.

b. Die Auftragnehmerin darf zur Auftragserfüllung Dritte als Erfüllungsgehilfen einsetzen.

c. Die Auftragnehmerin wird den Auftraggeber in periodischen Abständen über das Ergebnis ihrer Tätigkeit in Kenntnis setzen.

d. Die Parteien sind bemüht, nach bestem Wissen und Gewissen die jeweils andere Partei bei der Erbringung der jeweiligen Verpflichtung durch Überlassen von Informationen, Auskünften oder Erfahrungen zu unterstützen, um einen reibungslosen und effizienten Arbeitsablauf für beide Parteien zu gewährleisten.

 

5. Preise und Zahlungsbedingungen

a. Die Dienstleistungen werden entweder nach vereinbartem Stundenhonorar, Tagessatzhonorar oder auf Basis von Pauschalpaket-Honoraren (z.B. fixe Monatspakete) oder Projektpreisen vergütet. Die Tagessätze beziehen sich auf max. 8 Stunden netto pro Tag. Mehrarbeit über 8 Stunden wird entsprechend anteilig in Rechnung gestellt.

b. Die Vergütung wird auch fällig, wenn während der Tätigkeit der Auftragnehmerin durch unvorhergesehene Ereignisse der Beratungs-, Strategie- oder Umsetzungsbedarf entfällt, der Auftraggeber einen Vertrag aus nicht in der Person der Auftragnehmerin liegenden Gründen fristlos kündigt oder gegen den Auftraggeber das Insolvenzverfahren eröffnet oder beantragt wird. Die bis zur Kenntnis dieser Umstände erbrachten Dienstleistungen werden voll berechnet. Für nicht erbrachte aber vertraglich vereinbarte Dienstleistungen stehen der Auftragnehmerin 50% des vereinbarten Honorars als pauschaler Schadensersatz zu zzgl. nachzuweisender Ausgaben.

c. Für Einsätze außerhalb Hamburgs gelten folgende Abrechnungsregeln: Reisezeiten zwischen dem Wohnsitz bzw. Arbeitssitz und dem Einsatzort sowie zwischen den Einsatzorten werden mit einem halben Stundensatz vergütet. Reisekosten werden dem Auftragnehmer ersetzt bei Benutzung der Bahn: Fahrtkosten 1. Klasse, eines Flugzeuges: Flugkosten der Economy Klasse (innereuropäisch) bzw. Business Klasse (außereuropäisch), des Pkw: 0,50 € für jeden gefahrenen Kilometer. Die Wahl des passendsten Verkehrsmittels bleibt der Auftragnehmerin vorbehalten. Spesen für In- und Ausland richten sich nach den steuerrechtlich gültigen Spesensätzen für die Abrechnung von Dienstleistungen. Übernachtungskosten bzw. sonstige Reisekosten gelten nach Aufwand gemäß eingereichter Belege.

d. Sollte ein fixes Monatspauschalpaket nur in Teilen abgerufen werden, so gehen die nicht abgerufenen Stunden in den nächsten Monat über – eine Rechnungsstellung erfolgt unabhängig davon.

e. Vereinbarte Einzeltermine können bis zu 48 Stunden vorher schriftlich, per Fax oder per Email abgesagt werden, ansonsten fällt das Honorar für den ausgefallenen Einzeltermin an.

f. Die Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen USt. am Tag der Rechnungsstellung.

g. Die Abrechnung erfolgt nach Leistungserbringung oder monatlich im Nachhinein. Die Rechnungssumme ist nach Rechnungserhalt ohne Abzug per sofort zahlbar.

i. Befindet sich der Auftraggeber im Zahlungsverzug, so ist die Auftragnehmerin berechtigt ab dem Eintritt des Verzuges Verzugszinsen in Höhe von 9% (in Worten 9 von Hundert) über dem Basiszinssatz zu berechnen.

 

6. Vertraulichkeit

a. Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, über alle vom Auftraggeber im Zusammenhang mit der Auftragsdurchführung erhaltenen Informationen, insbesondere Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse, Stillschweigen zu bewahren.

b. Die Auftragnehmerin hat ihre Erfüllungsgehilfen entsprechend zu verpflichten.

c. Die Verpflichtung des Stillschweigens besteht auch nach der Beendigung des Vertrages fort.

d. Die Datenschutzverordnung vom 25. Mai 2018 wird angewendet. Dem Auftraggeber ist bekannt, dass seine personenbezogenen Daten im Kundenmanagementsystem der Auftragnehmerin erfasst werden.

 

7. Haftung

Die Auftragnehmerin haftet nur für von ihr oder ihren Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig zu vertretenden Schäden. In Fällen leichter Fahrlässigkeit ist die Haftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt. In allen anderen Fällen ist die Haftung ausgeschlossen. Dies gilt nur, soweit nicht ohnehin eine zwingende gesetzliche Haftung vorgesehen ist. Die Auftragnehmerin übernimmt keine Haftung für die Sicherheit der mit unverschlüsselten E-Mails übermittelten Daten und Informationen und haftet auch nicht für die dem Auftraggeber daraus ggf. entstehenden Schäden. Soweit der Auftraggeber zum Einsatz von Signaturverfahren und Verschlüsselungsverfahren die technischen Voraussetzungen besitzt und deren Einsatz wünscht, teilt er dies der Auftragnehmerin rechtzeitig mit.

 

8. Salvatorische Klausel

Sind einzelne Klauseln dieses Vertrages unwirksam, werden die übrigen Bestimmungen hierdurch nicht berührt. Die Parteien werden die unwirksamen Klauseln umgehend durch wirksame ersetzen, die dem Geist und Zweck der zu ersetzenden Bestimmung so weit wie möglich entspricht.

 

9. Referenz

Die Auftragnehmerin ist berechtigt den Auftraggeber als Kundenreferenz mit Thema, Name, Firma, Logo und Webseiten-Verlinkung zu nennen.

 

10. Gerichtsstand

Ausschließlicher Gerichtsstand ist Hamburg. Die Parteien verpflichten sich, im Falle einer sich aus diesem Vertrag ergebenden Streitigkeit vor Klageerhebung bei einem ordentlichen Gericht oder Schiedsgericht eine Mediation, gemäß der Hamburger Mediationsordnung für Wirtschaftskonflikte durchzuführen.

Auftragserweiterungen gemäß Ziffer 2.c. dieser Bedingungen - zu ihrer Wirksamkeit der Einhaltung der Schriftform. Eine stillschweigende Änderung des Auftrages oder der Allgemeinen Vertragsbedingungenwird ausgeschlossen.

b) Sollte eine Regelung des Auftrages oder dieser Vertragsbedingungen rechtsunwirksam sein oder werden, berührt dies die Rechtswirksamkeit der übrigen Regelungen des Auftrages sowie dieser Vertragsbedingungen nicht. Für diesen Fall ist zwischen den Vertragsparteien eine rechtswirksame Regelung zu vereinbaren, die dem Sinn und Zweck sowie der wirtschaftlichen Zielsetzung der unwirksamen Klausel am nächsten kommt. Entsprechend ist zu verfahren, falls der Auftrag oder diese Vertragsbedingungen eine regelwidrige Lücke aufweisen sollten, die durch eine ergänzende Vertragsauslegung zu schließen ist.

Manavi GmbH
Menschenorientierte Unternehmensentwicklung

Telefon: +49 (0) 40 210 917 555

E-Mail: kontakt@omidmanavi.de

Portal: www.menschenorientierte-stellenangebote,de

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